Tagesbericht vom 29.07.2016

Ort: Giebułtów/Krakau | Autorin: Marie T.

Unser Tag fing damit an, dass wir erstmal bei den Gastfamilien gefrühstückt haben. Danach haben wir uns zur Gemeindemesse in Giebułtów begeben, die ungefähr 1 1/2 Stunden dauerte.

Danach fuhren wir mit dem Bus und der Straßenbahn nach Krakau, wo wir dann wieder bis 16:00 Uhr Freizeit hatten. In dieser Zeit suchten wir etwas zu Essen und guckten uns die Stadt an.

Unsere Gruppe auf dem Weg zum Kreuzweg

Um 16:00 Uhr begaben  wir uns zum Kreuzweg mit dem Papst. Dieses Ereignis schauten wir über große Leinwände. Als der Kreuzweg um etwa 20:00 Uhr zu Ende war, reisten wir wieder zu den Gastfamilien zurück.

Tagesbericht vom 19.08.2011

Ort: Madrid | Autorin: Irena V.

Die letzte Nacht haben einige von uns ihren Schlafplatz nach draußen verlegt und konnten eine ruhige und kühlere Nacht als drinnen genießen. Da wir heute den Putzdienst für die sanitären Anlagen und die Halle zugeordnet bekommen hatten, hatten wir sogar das Vergnügen, etwas länger zu schlafen und sind dann mit etwas Verspätung zur Katechese aufgebrochen. Die Begrüßungsworte von Kardinal Kordes verpassten wir dadurch, aber wer wollte, hatte noch die Gelegenheit zur Beichte. Anschließend haben wir gemeinsam Messe gefeiert.

Nach der Katechese entführte uns ein Zuständiger aus dem Delegationsteam Aachen zu einem Video, indem wir kurz unsere Eindrücke, die wir bisher in Madrid gesammelt haben, schildern sollten (das Video ist übrigens auch bei www.youtube.com oder auf www.wjt-bistum-aachen.de zu sehen). Danach haben Julia, Laura, Maria und ich uns auf Essenssuche begeben, was sich mal wieder als sehr schwierig herausstellte, weil alle Restaurants für Pilger massig voll waren. Nach einer Weile fanden wir dann doch noch ein kleines Bistro.

Danach schlugen wir uns durch die Straßen zum Park durch, um ein bisschen Siesta zu machen. Um sechs Uhr hatten wir mit der ganzen Gruppe den Treffpunkt an einer U-Bahn Station ausgemacht. Maria, die in den letzten Tagen oft die Führung unserer Vierergruppe übernommen hat, führte uns souverän durch die U-Bahn und kontrollierte die Anwesenheit der Mädels. Maria ruft dann: Eins ! , Julia: Zwei !, Laura: Drei! und ich: VIER!  Maria schreit zum Schluss dann: Komplett! Dann kann es weiter gehen. Das ist mittlerweile auch zu einem Ritual geworden, wenn wir mit der ganzen Gruppe unterwegs sind.

Am Treffpunkt angekommen, machten wir uns mit allen Mann auf den Weg, um einen guten Stehplatz am Straßenrand zu finden. Der Papst sollte nämlich dort mit seinem „Papa-Mobil“ vorbei kommen. Nach kurzer Wartezeit war es dann auch soweit. Benedikt kam, nur ein paar Meter von uns entfernt, die Straße entlang gefahren. Das war schon ein echtes Highlight. Einige schafften es auch, ein gutes Foto zu schießen. Nach der Vorbeifahrt des Papstes gingen wir in ein kleines Restaurant direkt hinter uns zum Abendessen. Zum ersten Mal hatten wir die Chance alle gemeinsam an einem großen Tisch zu sitzen. Das hat Spaß gemacht. Danach sind wir wieder hinausgegangen, damit wir auch bei der zweiten Vorbeifahrt des Papstes wieder gute Sicht hatten. In Madrid waren heute Kreuzwegstationen mit Figuren aus den verschiedensten Gemeinden Spaniens aufgebaut und da wir, während der Papst an den Stationen vorbei fuhr, keine richtige Chance hatten, diese zu sehen, schlängelten wir uns in einer großen Kette durch die Menschenmassen. Nachdem wir ein paar Kreuzwegstationen gesehen hatten, machten wir uns auf den Weg zurück zum Quartier. Nach einer kurzen Besprechung des Tages fielen wir auch alle müde ins Bett, oder besser: auf die Matratze.

Bis bald, eure Irena